GEMEINSCHAFTSBILDUNG - Das ORIGINAL von Peck-

 

Internationale Ausbildungs-/Jahresgruppe 2016

„Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck“ 

in Kooperation mit dem tschechischen Netzwerk

 

in 5 Modulen ab 24. März 2016. Die Gemeinschaftsbildung ist ein Prozess zur authentischen Kommunikation, der durch die Phasen 1) Verliebtheit/Pseudo 2) Chaos/Differenz 3) Entleerung/Loslassen in die 4) Authentizität/Gemeinschaft führt. Er gibt Zugang zu Präsenz, Bewusstheit, Zentrierung und kann über das Ich hinaus in ein Gemeinschaftsgefühl (WIR), aus dem heraus nachhaltig entschieden werden kann, führen. Die Gruppe ist für alle, die sich selbst erfahren, als auch für jene, die den Prozess begleiten lernen wollen. Wer noch keine Erfahrung mit dem Prozess hat (Voraussetzung für die Teilnahme), kann noch bis März 2016 an einem Wochenende (siehe Termine) teilnehmen. Es gibt 7 Plätze für deutsche TeilnehmerInnen. Sprache: Englisch. Orte: bei Prag/bei München. Kosten inkl. Mentoring Jahr 2017: 1600-1900€ (nach Selbsteinschätzung). Infos unter "Ausbildung" oder direkt unter: Tel: 08624-8759679 (Mag. Sabine Bartscherer)

 

                             

 

 

 

Gemeinschaft entsteht durch ehrliche, wahrhaftige Kommunikation

und die Bereitschaft die Masken fallen zu lassen, als auch den Mut, sich in seiner Verletzlichkeit zu zeigen. Durch das Erforschen der empfohlenen „Guide Lines“ kann im gemeinsamen Ringen um Wahrhaftigkeit, das heilende Potential von Gemeinschaft erfahren werden. Eine der Kernqualitäten der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck ist das Lauschen nach Innen und das Wahrnehmen der eigenen Impulse. Hierbei interessieren uns vorrangig die Impulse, die nicht als Reaktion auf vorangegangene Beiträge geäußert werden, sondern im tieferen Wesenskern der Person begründet sind.

Im Rahmen eines wachen Gruppenfeldes kann so eine neue Qualität von Zeugenschaft, Präsenz und Achtsamkeit entstehen. Die Integration von Unterschiedlichkeit und Vielfalt innerhalb der Gruppe wird zur Grundlage für kollektives Wissen und Weisheit. Alles, was es für diesen segensreichen Prozess braucht, ist Selbstverantwortlichkeit und die Bereitschaft ein Risiko einzugehen, also: „Take a risk“. 

  

Es gibt einen Ort, jenseits von Richtig oder Falsch.
 
Dort treffen wir uns.                                             (Rumi)
 

 

  

GEMEINSCHAFTSBILDUNG IN DEN FERIEN

Wir kommen an den Urlaubsort, wo eure Gemeinschaft oder Gruppe gerade gemeinsam unterwegs ist und geben dort einen Workshop zur Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck! 

 

Definition von GEMEINSCHAFT NACH SCOTT PECK

Gemeinschaft ist eine Gruppe von 2 oder mehr Menschen, die fähig sind ihre Differenzen anzunehmen und zu transzendieren. Sie kommunizieren offen und effektiv um > mit dem Gefühl ungewohnter Sicherheit füreinander > auf ein gemeinsames Zeil hin zusammen zu arbeiten.

GEMEINSCHAFTSBILDUNG STIFTET FRIEDEN!

Das Buch, in dem Scott Peck die "Gemeinschaftsbildung" beschreibt, heißt im Original: "The different Drum - Community Making and Peace". Der Aspekt des Friedensstiftens dieses gemeinschaftsbildenden Prozesses wird selten mit seinem ganzen Potential erwähnt, deshalb hier ein kleiner Text:

 

 „LABORATORIUM FÜR PERSÖNLICHE ABRÜSTUNG“


„Es gibt das „Böse“ in der Welt und Gemeinschaft ist ihr natürlicher Feind“ Scott Peck

 „ So wie wir in den letzten 60 Jahren eine militärische Technologie entwickelt haben, mit der wir uns auf diesem Planeten auslöschen können, haben wir auch - was den meisten nicht bekannt ist – ruhig und unauffällig eine Technologie des Frieden Stiftens entwickelt, die wir den Aufbau von Gemeinschaft nennen.“ schreibt Scott Peck, Bestsellerautor und Psychologe. Er entwickelte gemeinschaftsbildende Workshops - Laboratorien - in denen auf experimentelle Weise erlebt wird, wie wir uns persönlich entwaffnen können. Er hat Verhaltensmöglichkeiten des Friedenschließens zusammengestellt, die eine Gruppe ohne Leiter und Übungen in einen tiefen Zustand von Frieden führen können. „Das ist eine so starke persönliche Erfahrung, dass sie zu einer treibenden Kraft werden kann, die auf der ganzen Welt Frieden stiften möchte.“ Seine Organisation FCE erhielt 1984 den "Kaleidoscope Award for Peacemaking" und 1994 "The Temple International Peace Prize". 1996 erhielt er die "Learning, Faith and Freedom Medal" der Georgetown University.

  

"Gemeinschaftsbildung" könnte man auch mit den Worten Richard Beauvais (1964) beschreiben:

"Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit.

Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen - er wird allein sein. Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem Nächsten ....

Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der - Teil eines Ganzen - zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen: nicht mehr allein - wie im Tod - sondern lebendig als Mensch unter Menschen.

 

 

* * * Die "Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck" wird unter Insidern auch einfach "CB" genannt, abgeleitet vom engl. Communitybuilding. In Deutschland wird auch manchmal vom "Wir-Prozess" (z.B. Schloss Tempelhof) geredet. Dabei handelt sich aber um eine abgewandelte Form, die den Begleitern erlaubt Teilnehmer zu werden. Es handelt sich nicht um das originale Setting nach Scott Peck.

Viele Gemeinschaften wenden die Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck regelmäßig an, da es ein sehr freier Prozess mit letztlich keinen starren Regeln ist. Auch für laufende Gruppen, Vereine und Firmen ist er geeignet.