GEMEINSCHAFTSBILDUNG - Das ORIGINAL von Peck-

Es gibt einen Ort jenseits von Richtig oder Falsch. Dort treffen wir uns.

Rumi

 

Ausbildungs-/

Jahresgruppe 2017

„Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck“ 

in Kooperation mit internationalen Begleitern (USA, CZ, NL)

 

 

 

in 5 Modulen ab 19.-23. Juli 2017 mit Ed Groody und Timothy Dempsey (USA), 2 erfahrenen CB-Trainern, die in einer ganzen Stadt (Milwaukee) "CommunityBuilding" eingeführt haben, dem größten CB-Projekt, das es je gab. Beide haben jahrzehntelange Erfahrung mit "CB in Business", als auch "CB in Gefängnissen" (Tim). www.communitybuilding.net

Wir laden diesmal daher auch ganz speziell Menschen ein, die sich vorstellen können, die "Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck" in ihrer Firma/Büro/Organisation einzubringen, bzw. in Zukunft in Firmen zu facilitieren, als auch Menschen, die am Thema "CB in Gefängnissen" interessiert sind. Es ist geplant im Anschluss an die Ausbildung 2 Module anzubieten, die in der Firma abgehalten werden können.

Im Rahmen des 1. Moduls findet auch das "2. Europäische Facilitator-Meeting 2017" statt.

Die Gemeinschaftsbildung ist ein Prozess zur authentischen Kommunikation, der durch die Phasen 1) Verliebtheit/Pseudo 2) Chaos/Differenz 3) Entleerung/Loslassen in die 4) Authentizität/Gemeinschaft führt. Er gibt Zugang zu Präsenz, Bewusstheit, Zentrierung und kann über das ICH hinaus in ein Gemeinschaftsgefühl (WIR), aus dem heraus nachhaltig entschieden werden kann, führen. Die Gruppe ist für alle, die sich selbst erfahren, als auch für jene, die den Prozess begleiten lernen wollen.

 

Wer noch keine Erfahrung mit dem Prozess hat (Voraussetzung für die Teilnahme), kann noch am Wochenende 23.-25. Juni am Chiemsee (siehe Termine) teilnehmen. Sprache: Deutsch (1. Modul Englisch).

Jedes Modul beinhaltet einen CB-Prozess.

 

Termine und Orte:

19.-23. Juli 2017:    1. Modul: Gemeinschaft Lorien/bei Prag: INHALT

14.-17. Sep 2017:    2. Modul: Gemeinschaft "Nature Community", Schönsee

02.-05. Nov 2017:    3. Modul: Gemeinschaft "Nature Community" bei Schönsee

07.-10. Dez 2017:    4. Modul: Gemeinschaft "Nature Community" bei Schönsee

18.-21. Jan 2018:    5. Modul: Gemeinschaft "Schloss Tempelhof" bei Crailsheim

2018 "Mentoring year"

 

Begleiter*innen:

Ed Groody (USA), Tim Dempsey (USA), Adriaan Bertens (NL), Hana Perglérova (CZ), Sabine Bartscherer (D), Christoph Bergmann (D), Markus Perl (A). Profile siehe hier.

 

Kosten

inkl. Mentoring-Jahr 2018: 1600-1900€ (nach Selbsteinschätzung, Ermäßigung für Early Birds (10. Juni) und Paare, bzw. wenn ihr zu zweit kommt). 

Infos und Anmeldung

unter "Ausbildung" und Fragen direkt unter: Tel: 08624-8759679 (Mag. Sabine Bartscherer), gemeinschaftsbildung@cabs.at


Ein Artikel über die "Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck" auf Deutsch:

Artikel von Ed Groody.

                             

 

 

 

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Definition von GEMEINSCHAFT NACH SCOTT PECK

Gemeinschaft ist eine Gruppe von 2 oder mehr Menschen, die fähig sind ihre Differenzen anzunehmen und zu transzendieren. Sie kommunizieren offen und effektiv um > mit dem Gefühl ungewohnter Sicherheit füreinander > auf ein gemeinsames Zeil hin zusammen zu arbeiten.

GEMEINSCHAFTSBILDUNG STIFTET FRIEDEN!

Das Buch, in dem Scott Peck die "Gemeinschaftsbildung" beschreibt, heißt im Original: "The different Drum - Community Making and Peace". Der Aspekt des Friedensstiftens dieses gemeinschaftsbildenden Prozesses wird selten mit seinem ganzen Potential erwähnt, deshalb hier ein kleiner Text:

 

 „LABORATORIUM FÜR PERSÖNLICHE ABRÜSTUNG“


„Es gibt das „Böse“ in der Welt und Gemeinschaft ist ihr natürlicher Feind“ Scott Peck

 „ So wie wir in den letzten 60 Jahren eine militärische Technologie entwickelt haben, mit der wir uns auf diesem Planeten auslöschen können, haben wir auch - was den meisten nicht bekannt ist – ruhig und unauffällig eine Technologie des Frieden Stiftens entwickelt, die wir den Aufbau von Gemeinschaft nennen.“ schreibt Scott Peck, Bestsellerautor und Psychologe. Er entwickelte gemeinschaftsbildende Workshops - Laboratorien - in denen auf experimentelle Weise erlebt wird, wie wir uns persönlich entwaffnen können. Er hat Verhaltensmöglichkeiten des Friedenschließens zusammengestellt, die eine Gruppe ohne Leiter und Übungen in einen tiefen Zustand von Frieden führen können. „Das ist eine so starke persönliche Erfahrung, dass sie zu einer treibenden Kraft werden kann, die auf der ganzen Welt Frieden stiften möchte.“ Seine Organisation FCE erhielt 1984 den "Kaleidoscope Award for Peacemaking" und 1994 "The Temple International Peace Prize". 1996 erhielt er die "Learning, Faith and Freedom Medal" der Georgetown University.

  

"Gemeinschaftsbildung" könnte man auch mit den Worten Richard Beauvais (1964) beschreiben:

"Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit.

Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen - er wird allein sein. Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem Nächsten ....

Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der - Teil eines Ganzen - zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen: nicht mehr allein - wie im Tod - sondern lebendig als Mensch unter Menschen.

 

 

* * * Die "Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck" wird unter Insidern auch einfach "CB" genannt, abgeleitet vom engl. Communitybuilding. In Deutschland wird auch manchmal vom "Wir-Prozess" (z.B. Schloss Tempelhof) geredet. Dabei handelt sich aber um eine abgewandelte Form, die den Begleitern erlaubt Teilnehmer zu werden. Es handelt sich nicht um das originale Setting nach Scott Peck.

Viele Gemeinschaften wenden die Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck regelmäßig an, da es ein sehr freier Prozess mit letztlich keinen starren Regeln ist. Er ist auch für laufende Gruppen, Vereine und Firmen geeignet.